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VBN-Jahresbilanz 2021

ZVBN und VBN zur Entwicklung des ÖPNV

Aufgrund der Pandemie blieben die Fahrgastzahlen im Verkehrsverbund Bremen/Niedersachsen (VBN) im Vergleich zum Vor-Corona-Jahr 2019 auch 2021 auf einem weiterhin niedrigen Niveau. Die Fahrgeldeinnahmen sanken um weitere rund 6,1 Prozent auf circa 168,5 Millionen Euro gegenüber 2020. Der negative Trend konnte bei den beförderten Fahrgästen zumindest gestoppt werden: Die Fahrgastzahlen stiegen gegenüber 2020 um einen halben Prozentpunkt auf rund 117,2 Millionen Personen. VBN-Geschäftsführer Rainer Counen: "Das Jahr 2021 wurde insbesondere zum Jahresende durch die Omikron-Variante negativ beeinflußt. Trotz deutlich gestiegener Fahrgastzahlen in den ersten vier Monaten 2022 gegenüber 2021 um 38 Prozent, liegen wir noch deutlich unter den Werten von 2019. Die Tendenz stimmt, aber wir werden die Vor-Corona-Situation nicht kurzfristig erreichen können."

Christof Herr, Geschäftsführer des Zweckverband Verkehrsverbund Bremen/Niedersachsen (ZVBN): "Mit der finanziellen Unterstützung von Bund und Ländern, die in den vergangenen zwei Jahren einen sogenannten ÖPNV-Rettungsschirm aufgespannt hatten und dieses auch im laufenden Jahr wieder tun, konnte zum einen das Angebot weitestgehend konstant gehalten werden und zum anderen vermieden werden, dass VBN-Verkehrsunternehmen während der Pandemie unverschuldet in finanzielle Schwierigkeiten geraten." Beide betonen, dass es weiterer finanzieller Unterstützung von Bund und Ländern bedarf, um die heutige Angebotsqualität bei gesunkenen Tarifeinnahmen und deutlich gestiegenen Kosten halten zu können. Weitere Mittel für den Ausbau des Nahverkehrs, um das Ziel einer Mobilitätswende und damit die Ziele zum Klimaschutz erreichen zu können, seien unabdingbar. Daher unterstützen VBN und ZVBN auch die Forderungen der Länder zur Erhöhung der Regionalisierungsmittel.
 

Corona-Jahr 2021

Geprägt war das Jahr 2021 durch die Pandemie und deren Auswirkungen: Wechselnde Corona-Verordnungen der Länder, Bundesinfektionsschutzgesetz, Homeoffice et cetera bestimmten die Nutzung von Bus und Bahn. Das Tragen von Masken im Nahverkehr hat sich über die Zeit etabliert. Dies belegt auch eine Studie, an der sich VBN und ZVBN im Jahr 2021 beteiligt hatten. Trotzdem war die Sorge vor Ansteckung in 2021 beherrschendes Thema. Die Information der Fahrgäste sowie die Möglichkeiten, Bus und Bahn sicher nutzen zu können, waren kommunikativ ganzjährig eine Herausforderung. In den Sommerferien wurden den VBN-Stammkund:innen unter dem Titel VBN-SOMMERSAUSE verschiedene Vorteile wie kostenlose verbundweite Gültigkeit ihres Tickets und die Mitnahme einer weiteren Person angeboten. Mit der Aktion bedankte sich der VBN für die Treue dieser Gruppe während der Corona-Pandemie und schuf zusätzliche Anreize für den Wiedereinstieg. Mittlerweile ist der Saldo aus Kündigungen und Neuabschlüssen beim Abonnement und den Job Tickets wieder positiv. Im September gab es für Abonnent:innen die Möglichkeit, für zwei Wochen mit ihrem Abo deutschlandweit  den Nahverkehr zu nutzen. Trotz stark angestiegener Lebenshaltungskosten hatten sich VBN und ZVBN zusammen mit den Verkehrsunternehmen und den Kommunen wie bereits im Vorjahr darauf verständigt, auch zum Jahreswechsel 2021/2022 auf eine Fahrpreisanhebung zu verzichten. Auf eine unterjährige Fahrpreisanhebung in 2022 wurde ebenfalls verzichtet. Doch nicht alles wurde durch Corona beherrscht:
 

Innovationen 2021

Seit über einem Jahr steht Kund:innen die BOB-App zur Verfügung. Mit dem Angebot wurde das bestehende Angebot für Gelegenheitskund:innen noch flexibler als bisher. Alle Fahrten werden dabei zum Tagesbestpreis abgerechnet. Inzwischen wird jede dritte BOB-Fahrt mit der App durchgeführt. Der VBN erweiterte im April 2021 seine bis dahin bestehende Pünktlichkeits- und Anschlussgarantie zu einer Mobilitätsgarantie. Ab einer Ankunftsverspätung von mehr als 20 Minuten kann seitdem eine finanzielle Entschädigung in Anspruch genommen werden. Im Juni 2021 eröffnete der VBN an seinem Standort Am Wall in Bremen sein VBN-24h-Servicecenter  für Kund:innen. Neben Beratung rund um den VBN können auch Tickets vor Ort erworben werden. Einen Monat später führte der VBN die innovative App von FAIRTIQ ein. Seitdem genügt ein Wisch im Smartphone, um Busse und Bahnen im VBN nutzen zu können; einfacher geht es nicht. Bis Jahresende registrierten sich rund 7.500 Fahrgäste für das neue Digitalticket aus der Schweiz. Umgesetzt wurde als weiteres Zahlungsmittel die Sepa-Lastschrift. An der Möglichkeit, weitere Personen mit einzuchecken, wird derzeit gearbeitet.

Mit der BusSchule war der VBN in 2021 an 23 Grundschulen und 8 weiterführenden Schulen aktiv. Beim Busbegleiter-Projekt wurden 82 Schüler:innen an sieben verschiedenen Schulen ausgebildet. Mit InfoBus und InfoMobil war der Verbund mit 38 Terminen in 32 Gemeinden des VBN-Landes vor Ort. Coronabedingt erfolgten die Serviceangebote vor allem im Sommer und Herbst 2021. Im Landkreis Diepholz wurde das Angebot  der VBN-Buslinie 120 (Kirchweyhe – Brinkum – Bremen) verbessert, so dass nunmehr in Kirchweyhe sowohl eine Verknüpfung zum Regionalexpress (RE 9) als auch zur Regio-S-Bahn (RS 2) in Richtung Bremen und Syke besteht. Im Landkreis Verden wurde mit der neuen VBN-Linie 705 das neugeschaffene Gewerbegebiet in Achim an die Bahnhöfe Achim und Baden angebunden. Insbesondere Beschäftigte des Amazon-Logistikzentrums profitieren von dieser Anbindung. Die im Rahmen des ÖPNV-Kundenbarometers erzielte Globalzufriedenheit über die Leistungen des VBN verbesserte sich 2021 signifikant von der Note 2,69 auf 2,64 und erreichte damit einen neuen Bestwert.
 

Blick in die Zukunft

Der VBN wird zum 1. September dieses Jahres ein Jugendticket als neues Tarifangebot anbieten. Unter dem Namen "TIM" (Täglich Immer Mobil – das junge Abo-Ticket) können dann Schüler:innen, Azubis und Freiwilligendienstleistende für nur 360 Euro im Jahr (entspricht rund 1 Euro pro Tag) den VBN verbundweit ohne Einschränkungen nutzen. Kostete ein MonatsTicket bisher für Bremen 49,30 Euro, so wird dieses künftig knapp 20 Euro günstiger. Für Preisstufe H (Gesamtgebiet) liegt diese Ersparnis sogar bei 163,90 Euro pro Monat. Beim JobTicket wird die bisherige dreistufige Rabattstaffelung nach Abnahmemenge aufgehoben. Damit werden bereits kleine Betriebe mit nur 20 Mitarbeitenden den Vorteil der bisher höchsten Vergünstigungsstufe von 22,5 Prozent gegenüber dem Abonnement MIAPlus kommen. Dieses Angebot stellt dann auch eine Lösung für Fahrgäste dar, die seit der Pandemie teilweise im Homeoffice arbeiten und die nicht mehr täglich ins Büro pendeln.

Mit dem 9-Euro-Ticket wurde zum 1. Juni für drei Monate lang ein Angebot geschaffen, mit dem der Nahverkehr jeweils für nur 9 Euro monatlich deutschlandweit genutzt werden kann. Das Ticket wird digital in der FahrPlaner-App des Verbundes, in den Kundencentern, an den Ticketautomaten sowie in den Fahrzeugen der VBN-Verkehrsunternehmen angeboten. Über die FahrPlaner-App werden künftig auch weitere niedersächsische Tarife und mittelfristig auch Fernverkehrstickets der Deutschen Bahn als Handy-Ticket gebucht werden können.
Die zukünftige Finanzierung des Nahverkehrs sowie der mit einer Mobilitätswende unabdingbare Ausbau des Systems sind die größten Herausforderungen der nächsten Jahre. Auch die Frage des Fahrpersonals rückt stärker in den Fokus, da hier mittlerweile die Personalgewinnung zum Engpassfaktor geworden ist.
 

Finanzielle Förderung des ÖPNV durch den ZVBN

Insgesamt förderte der ZVBN 2021 die Verbesserungen im Verkehrsangebot mit rund 11,4 Millionen Euro. Für die Modernisierung von Bahnhofsumfeldern sowie die Attraktivitätssteigerung von Bushaltestellen wurden rund 1,35 Millionen Euro aus dem Förderfonds investiert. Auch für die Verbesserung der Fahrgastinformation – insbesondere für das VBN-Echtzeitprojekt – wurden rund 1,94 Millionen Euro bereitgestellt. Mit rund 0,87 Millionen Euro beteiligte sich der ZVBN außerdem an Verkehrserhebungen und Maßnahmen der Marktforschung. Mit rund 7,0 Millionen Euro beteiligte sich der ZVBN an Betriebskostendefiziten für ÖPNV-Verkehrsleistungen. Für 2022 sollen fast 10 Millionen Euro aus dem Förderfonds des ZVBN bereitgestellt werden, kündigt ZVBN-Geschäftsführer Christof Herr an.
 

Alle Zahlen zu 2021 jetzt erhältlich

Die Jahresergebnisse 2021 sowie alle wichtigen Eckdaten über den VBN und seine Partner sind auch auf der VBN-Webseite www.vbn.de unter "Aufgaben und Projekte" sowie "Zahlen, Daten, Fakten" erhältlich.

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