Die Gewerkschaft ver.di hat ihre Mitglieder im Nahverkehr deutschlandweit und damit auch bei der Bremer Straßenbahn AG (BSAG) für den kommenden Montag, 2. Februar, zu einem 24-stündigen Warnstreik aufgerufen. Da ein sicherer Betrieb der Busse und Straßenbahnen nicht gewährleistet werden kann, muss der Betrieb von Montag, 2. Februar, 3 Uhr, bis zum Betriebsbeginn am Dienstag, 3. Februar, circa 3 Uhr, stillgelegt werden. Die Kundencenter am Hauptbahnhof, an der Domsheide und in Vegesack bleiben in dieser Zeit geschlossen. Fahrgäste werden gebeten, am Tag des Warnstreiks auf andere Verkehrsmittel auszuweichen.
Mit Blick auf die Menschen, die auf einen funktionierenden öffentlichen Nahverkehr angewiesen sind, bedauert die BSAG die Entscheidung für einen 24-stündigen Warnstreik. Ein ganztätiger Streik ist aus Sicht der BSAG zum jetzigen Zeitpunkt der Verhandlungen unangemessen.
Hintergrund des Streiks ist die aktuelle deutschlandweite Tarifrunde im Nahverkehr zwischen der Gewerkschaft ver.di und der Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände (KAV). Während sich die Tarifverhandlung im vergangenen Jahr um mehr Geld drehte, geht es dieses Mal um den sogenannten Manteltarifvertrag. Dieser regelt vor allem die Arbeitsbedingungen der Beschäftigten. Die aktuelle Tarifrunde startete im Dezember 2025 mit der Übergabe der gewerkschaftlichen Forderungen. Mitte Januar 2026 fand die erste Verhandlungsrunde statt, die nächste ist für Freitag, 20. Februar geplant.
Gut informiert
Allgemeine Informationen erhalten Fahrgäste online auf www.bsag.de, dem Whatsapp-Kanal @bsagfahrgastinformation, dem Instagram-Kanal @bsagbremen und www.vbn.de. Telefonisch ist am 2. Februar ausschließlich das Kundentelefon des VBN (04 21 / 59 60 59) zu erreichen.
