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ZVBN und VBN veröffentlichen Ergebnisse zur Entwicklung des ÖPNV

Insgesamt 175,4 Millionen Fahrgäste zählte der Verkehrsverbund Bremen/Niedersachsen (VBN) in den Bussen, Straßenbahnen und Zügen seines Verbundgebietes im Jahr 2019. Gegenüber 176,6 Millionen Personen des Vorjahres (2018) ist das ein leichtes Minus von 0,7 Prozent. Die Fahrgeldeinnahmen stiegen im gleichen Zeitraum um 2,1 Prozent auf 230,68 Millionen € (2018: 226 Millionen €). Zurückzuführen ist der leichte Rückgang auf Veränderungen im Bereich der ausgegebenen Schüler-SammelzeitTickets in Niedersachsen. Die Anzahl der verkauften Tickets im VBN-Tarif konnte dagegen geringfügig gesteigert werden.

Mehr Angebote 
Die Stärkung des Busangebotes im ländlichen Raum sowie des Schienenpersonennahverkehrs (SPNV) waren Schwerpunkte des zurückliegenden Jahres. So wurde beispielsweise das Angebot der aus den Landkreis Ammerland in die Stadt Oldenburg verkehrenden Buslinien signifikant gesteigert. Im Landkreis Diepholz wurden gleich drei Buslinien zu sogenannten landesbedeutsamen Buslinien (LBB) aufgewertet (Linie 123 Sulingen – Bassum, Linie 137 Diepholz – Sulingen; Line 138 Sulingen – Nienburg). Landesbedeutsame Buslinien schaffen überall dort schnelle und komfortable ÖPNV-Verbindungen, wo es an Schienenstrecken fehlt. Allen landesbedeutsamen Buslinien ist gemein, dass sie mindestens im Stundentakt verkehren (zwischen 06:00 Uhr und 23:00 Uhr), über eine Klimaanlage, WLAN-Anschluss und barrierefreien Einstieg verfügen. Im Landkreis Osterholz wurde die Buslinie 670 Worpswede – Bremen zur landesbedeutsamen Buslinie aufgewertet, im Landkreis Wesermarsch zuletzt die Linie 400 Tossens – Nordenham. Aktuell verkehren sieben der landesweit neun landesbedeutsamen Buslinien im Verbundgebiet.
Als ein weiterer Baustein für eine bessere Anbindung der ländlichen Region wurde von den Aufgabenträgern des Schienenpersonennahverkehrs, den Ländern Bremen und Niedersachsen, das nächtliche Wochenendangebot auf den Schienenstrecken RB 41 (Richtung Hamburg) und RE 1 / RE 8 (Richtung Hannover) erhöht.

VBN-InfoBus
Flankiert wurde die Verbesserung der Land-Stadt-Verknüpfung mit zahlreichen Maßnahmen: Wöchentlich war 2019 der InfoBus auf Tour im VBN-Land: Er ist verbundweit auf öffentlichen Plätzen oder vor Supermärkten präsent und Mitarbeiter des Verbundes beantworten Fragen zum ÖPNV vor Ort.
Die Projekte „VBN macht Schule“, „Schulbusbegleiter“ oder zum „Mobilitätstraining vor Ort“ ergänzen das Angebot. VBN und ZVBN verfolgen auch hier das Ziel, die Angebote und Services in der Region immer bekannter zu machen und Überzeugungsarbeit vor Ort zu leisten. Insgesamt machte er 70 Mal an 51 verschiedenen Orten in den Landkreisen des VBN-Landes Station. Als BusSchule war der Bus an 61 Grund- und 8 weiterführenden Landkreis-Schulen im Einsatz. Das Projekt BusSchule richtet sich an Grundschulen und fünfte Klassen. Gelernt wird das sichere und bewusste Verhalten am und im Schulbus. Auch weitere Schulbusbegleiter wurden ausgebildet. Seit 2011 nahmen insgesamt rund 700 Schülerinnen und Schüler an der freiwilligen, viertägigen Ausbildung teil. Seit dem letzten Jahr bietet der VBN auch ein Mobiltätstraining für Senioren vor Ort mit dem InfoBus an. Trainiert werden die Sicherheit beim Ein- und Ausstieg und die sichere Handhabe von Rollator oder Rollstuhl.

Finanzielle Förderung des ÖPNV durch den ZVBN 
Insgesamt förderte der Zweckverband Verkehrsverbund Bremen/Niedersachsen (ZVBN) 2019 die Verbesserungen im Verkehrsangebot mit rund 5,16 Millionen €. Mit rund 4,71 Millionen € wurde ein Großteil der Mittel insbesondere für die Angebotsverbesserungen auf den Buslinien im ländlichen Raum zur Verfügung gestellt. Für die Modernisierung von Bahnhofsumfeldern sowie die Attraktivitätssteigerung von Bushaltestellen wurden rund 1,22 Millionen € aus dem Förderfonds investiert. Auch für die Verbesserung der Fahrgastinformation – insbesondere für das VBN-Echtzeitprojekt – wurden rund 2,26 Millionen € bereitgestellt. Mit rund 0,75 Millionen € beteiligte sich der ZVBN außerdem an Verkehrserhebungen und Maßnahmen der Marktforschung. Für 2020 sollen über 12 Millionen € aus dem Förderfonds des ZVBN bereitgestellt werden, kündigt ZVBN-Geschäftsführer Christof Herr an.

Einfacherer Zugang zu Bus und Bahn
Zu Beginn des Jahres 2020 wurde auf den Nachtlinien in Bremen und auf den Nachtschwärmerlinien in der Region der Nachlinienzuschlag abgeschafft und gleichzeitig der Zugang zum JobTicket für Unternehmen vereinfacht. Die Marketing-HandyTicket-Kampagne „APPgefahren!“ im September des letzten Jahres führte zu erheblichen Zuwächsen bei HandyTicket-Verkäufen. Mit der Integration des Niedersachsentarifs in die FahrPlaner-App wurde ein weiterer Schritt für das Zusammenwachsen von Stadt und Land getan und auf den steigenden Bedarf an digitalen Alternativen reagiert. Der VBN stellt sich der digitalen Herausforderung in Kombination mit dem Umwelt-Diskurs in der Öffentlichkeit, indem er Maßnahmen umsetzt, die die Attraktivität des ÖPNV im VBN-Land als umweltfreundlichen Verkehrsträger weiter steigern: Im Rahmen des Masterplans Green City entwickeln VBN und beteiligte Verkehrsunternehmen mit finanzieller Unterstützung des Bundes und des ZVBN eine App, die BOB-Kunden noch einfacher zum Ticket führen wird. In die FahrPlaner-App werden zudem weitere Mobilitätsanbieter als mögliche Alternativen zu Bus und Bahn integriert und schließlich werden die wichtigsten niedersächsischen Tarife anderer Verbundräume in die FahrPlaner-App ebenfalls mit aufgenommen. Alle Vorhaben eint, dass die Nutzung des ÖPNV perspektivisch vereinfacht wird. 

Aktuelle Situation in der Corona-Zeit
Die Corona-Pandemie hat aktuell eine neue Realität im ÖPNV geschaffen, deren Folgen gegenwärtig weder ideell noch finanziell abzusehen sind. Sicher ist gegenwärtig nur, daß die Kennziffern in diesem Jahr hinsichtlich Fahrgastaufkommen und Umsatz ein niedrigeres Niveau haben werden. Laut VBN-Geschäftsführer Rainer Counen sind auf Basis der Verkaufsstatistik von Mitte März bis Ende Mai 11,3 Millionen Fahrgäste weniger befördert worden (entspricht 31 Prozent weniger als im Vorjahr). Die Einnahmen lagen für diesen Zeitraum um 18,3 Millionen € unter dem Vorjahreswert. Dieses entspricht 36 Prozent weniger. Das Angebot wurde zwischenzeitlich wieder auf nahezu 100 Prozent hochgefahren. Der Verkauf von Tickets in  den Fahrzeugen ist bei den meisten VBN-Unternehmen wieder möglich und auch Kontrollen werden wieder durchgeführt. Trotz dieser Situation werden ZVBN und VBN zusammen mit den 30 Verkehrsunternehmen, den vier kreisfreien Städten und sechs Landkreisen an Aufgabe und Ziel festhalten, den Anteil des ÖPNV am gesamten Verkehrsgeschehen wieder zu steigern und alles dafür tun, dass die Menschen im VBN sicher und verlässlich die Busse und Bahnen auch in dieser Zeit nutzen können.

Verbundbericht 2019/2020 jetzt erhältlich
Alle Entwicklungen und Trends, weitere Informationen, die Jahresergebnisse 2019 und alle wichtigen Eckdaten über den VBN und seine Partner werden im neuen Verbundbericht präsentiert, der sich auf der VBN-Webseite unter www.vbn.de/verbundbericht befindet.

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