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Jahresbilanz 2020

ZVBN und VBN veröffentlichen Ergebnisse zur Entwicklung des ÖPNV

Die Coronakrise hat den öffentlichen Nahverkehr mit voller Wucht getroffen: Von jetzt auf gleich sind die Fahrgastzahlen und damit auch die Fahrgeldeinnahmen eingebrochen. Aufgrund der Pandemie zählte der Verkehrsverbund Bremen/Niedersachsen (VBN) im vergangenen Jahr insgesamt nur noch 116,7 Millionen Fahrgäste in den Bussen, Straßenbahnen und Zügen. Gegenüber 175,4 Millionen Personen des Vorjahres (2019) ist das ein Rückgang von 33,5 Prozent. Dieses machte sich auch bei den Fahrgeldeinnahmen bemerkbar, die im gleichen Zeitraum um 22,2 Prozent auf 179,6 Millionen Euro (2019: 230,7 Millionen Euro) gesunken sind. 

Bezüglich der Einnahmeverluste sind VBN-Geschäftsführer Rainer Counen und ZVBN-Geschäftsführer Christof Herr dankbar dafür, dass Bund und Länder schnell reagiert und im vergangenen Jahr einen sogenannten ÖPNV-Rettungsschirm mit finanziellen Mitteln zur Verfügung gestellt haben. Damit konnte erreicht werden, dass zum einen das Angebot weitestgehend konstant gehalten wurde und zum anderen kein VBN-Verkehrsunternehmen unverschuldet in finanzielle Schwierigkeiten geraten ist. Auch die Zusage der finanziellen Unterstützung durch Bund und Länder für das Jahr 2021 wird ausdrücklich begrüßt.

Um auch das Vertrauen der Fahrgäste zurückzugewinnen, wurde die Kampagne #IchbinVBN bereits im Sommer des letzten Jahres aufgelegt. Dabei zeigen Mitarbeiter:innen der Verkehrsunternehmen und des VBN, wie sie den Betrieb während Covid19 aufrechterhalten.

Wie ein gerade von den Ländern und des Verbandes Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) beauftragtes Gutachten der Charité gezeigt und bestätigt hat, gibt es im Nahverkehr kein höheres Infektionsrisiko gegenüber anderen Verkehrsmitteln (www.besserweiter.de).

Angesichts der schwierigen Rahmenbedingungen haben sich der VBN, Verkehrsunternehmen und ZVBN im Herbst des letzten Jahres darauf verständigt, zum Jahreswechsel 2020/2021 auf eine Fahrpreisanhebung zu verzichten.

Neue Angebote

Doch nicht alles wurde in den vergangenen zwölf Monaten durch Corona beherrscht: Der Verbund bietet seit dem Jahreswechsel fast im gesamten Verbundgebiet (Ausnahme Bremerhaven und Delmenhorst) ein neues KurzstreckenTicket an. Es gilt ab Einstieg für drei weitere Stationen und kostet nur 1,50 Euro.

Gemeinsam mit einigen Verbundverkehrsunternehmen wurde die neue BOB-App entwickelt, die seit Anfang dieses Jahres auch den chipkartenbasierten BOB-Ansatz ergänzt und die einfache Anwendung nun über das Smartphone ermöglichst. BOB gibt es ohne Grundgebühr und ohne einen Mindestumsatz. Außerdem werden alle Fahrten immer zum Tagesbestpreis abgerechnet.

Auch das Flaggschiff des Verbundes, die FahrPlaner-App wurde weiterentwickelt. Es werden inzwischen nicht mehr nur reine ÖPNV-Verbindungen angezeigt, sondern dort, wo es sinnvoll und möglich ist, auch durch weitere Mobilitätsanbieter im Car- und Bikesharing-Bereich (cambio, WK-Bike / nextbike) sowie Taxi (Taxi-Ruf Bremen / Taxi Deutschland) und Weser-Fähren ergänzt. Beide App-Vorhaben wurden mit finanzieller Unterstützung des Bundes und dem ZVBN realisiert. 

Blick in die Zukunft

Aufgrund der gegenwärtigen Corona-Lage und der Entwicklung der ersten Monate 2021 ist auch in diesem Jahr wiederum mit einem deutlich niedrigeren Niveau als 2019 zu rechnen. 

Wichtig wird sein, dass nach der Pandemie das Fahren mit Bus und Bahn wieder als attraktive Möglichkeit der Fortbewegung wahrgenommen wird. Ein Baustein wird dabei die neue VBN-Mobilitätsgarantie einnehmen: Ab einer Ankunftsverspätung von mehr als 20 Minuten erhalten die Fahrgäste ab sofort eine finanzielle Entschädigung und zwar unabhängig davon, ob sie mit Bus oder Bahn unterwegs sind. Auch Taxikosten können bis zu einer Höhe von maximal 25 Euro erstattet werden, wenn das Fahrtziel mit einer Verspätung von mehr als einer Stunde erreicht werden würde. Darüber hinaus wird an Maßnahmen gearbeitet, um die Menschen für Bus und Bahn wieder zurückzugewinnen, die Nutzung noch einfacher zu machen und den Service weiter auszubauen. Im Juni eröffnet der VBN an seinem Standort sein Servicecenter für Kund:innen. Neben Beratung rund um den VBN können auch Tickets vor Ort erworben werden.

Finanzielle Förderung des ÖPNV durch den ZVBN 

Insgesamt förderte der Zweckverband Verkehrsverbund Bremen/Niedersachsen (ZVBN) 2020 die Verbesserungen im Verkehrsangebot mit rund 7,69 Millionen Euro. Für die Modernisierung von Bahnhofsumfeldern sowie die Attraktivitätssteigerung von Bushaltestellen wurden rund 1,33 Millionen Euro aus dem Förderfonds investiert. Auch für die Verbesserung der Fahrgastinformation – insbesondere für das VBN-Echtzeitprojekt – wurden rund 2,13 Millionen Euro bereitgestellt. Mit rund 0,75 Millionen Euro beteiligte sich der ZVBN außerdem an Verkehrserhebungen und Maßnahmen der Marktforschung. Für 2021 sollen über 11,4 Millionen Euro aus dem Förderfonds des ZVBN bereitgestellt werden, kündigt ZVBN-Geschäftsführer Christof Herr an.

Alle Zahlen zu 2020 jetzt erhältlich

Alle Entwicklungen und Trends, weitere Informationen, die Jahresergebnisse 2020 und alle wichtigen Eckdaten über den VBN und seine Partner sind auf der VBN-Webseite unter Aufgaben und Projekte sowie Zahlen, Daten, Fakten erhältlich.

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