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Beförderung von E-Scootern in Bussen und Straßenbahnen ab 01.01.2015 nicht möglich

Beförderung von E-Scootern in Bussen und Straßenbahnen ab 01.01.2015 nicht möglich

(15.12.2014) "Elektromobil" (auch E-Scooter oder Seniorenmobil) ist die gebräuchliche Bezeichnung für kleine, mehrspurige, offene und elektrisch angetriebene Leichtfahrzeuge, die nur einen Fahrzeugführer (zuzüglich einer geringen Menge Gepäck, z.B. Einkäufe) befördern können. Diese E-Scooter werden ab 1. Januar des kommenden Jahres beim VBN von der Beförderung in Bussen und Straßenbahnen ausgeschlossen.

Hintergrund ist, dass diese Fahrzeuge, wenn sie in Bussen und Straßenbahnen befördert werden, ein erhebliches Gefahrenpotential (Rutsch- und Kippgefahr) besonders bei plötzlichen Bremsvorgängen sowohl für den Besitzer als auch für andere Fahrgäste darstellen können, da sie nicht ausreichend gesichert werden können. Darüber hinaus, sind diese Fahrzeuge auf engem Raum nur schwer manövrierbar. Durch das relativ hohe Gewicht einiger E-Scooter besteht zudem die Gefahr des Brechens der Klapprampen/Lifte. Auch die versicherungsrechtliche Situation im Falle eines Unfalls ist nicht geklärt und im Falle eines Falles haften der Nutzer und der jeweilige Unternehmer.

Der Verband Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) hat zu der Beförderung von E-Scootern ein Gutachten in Auftrag gegeben und empfiehlt aufgrund der Ergebnisse seinen Mitgliedern, die Beförderung der E-Scooter in Bussen und Straßenbahnen auszuschließen. (Elektro)-Rollstühle sind von diesen Einschränkungen nicht betroffen.

Darüber hinaus wird in den Bedienungsanleitungen der E-Scooter dringend von der Nutzung des E-Scooters als Sitzplatz und dem unverzurrten Transport in anderen Fahrzeugen gewarnt.

Der VBN weist darauf hin, dass der Ausschluss der E-Scooter ausschließlich für Busse und Straßenbahnen gilt. Eine Beförderung für die im Verbundgebiet verkehrenden Züge ist aufgrund der dort besseren Sicherungsmöglichkeiten, des größeren Platzangebotes und des deutlich geringeren Gefahrenpotentials bei Gefahrenbremsungen weiterhin möglich.

Derzeit gibt es Bestrebungen, ein weiteres Gutachten in Auftrag zu geben, das klären soll, ob und ggf. welche Elektromobile unter welchen Voraussetzungen und vor allem welchen Sicherungsmaßnahmen ohne Gefahr für die Sicherheit des Betriebs und anderer Fahrgäste befördert werden können.

Sollte sich hieraus eine neue Lage ergeben, wird der Ausschluss und die Handhabung erneut überprüft, da allen Beteiligten klar ist, dass der Ausschluss für die Betroffenen ein Problem darstellt.

Nähere Informationen zu diesem Thema erhalten Sie hier.

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