BREMERHAVEN BUS: Demonstrator geht auf Tour
Seit 2008 arbeitet BREMERHAVEN BUS mit 47 Projektpartnern an einem europaweiten Modellprojekt und erforscht das Bus-System der Zukunft. Am 31. Mai 2011 ist es soweit: Der Demonstrator geht in Bremerhaven an den Start.
Das von dem Weltverband der Verkehrsunternehmen (UITP) geleitete Projekt „European Bus of the Future“ ist das bisher größte von der Europäischen Kommission geförderte Verkehrsprojekt für den straßengebundenen Verkehr mit einem Gesamtbudget von ca. 30 Mio. €. Ziel ist die Entwicklung eines innovativen, qualitativ hochwertigen Bussystems für die speziellen Anforderungen europäischer Städte aus ökonomischer, umweltpolitischer und sozialer Sicht. Berücksichtigung finden hierbei z. B. auch der demografische Wandel und die Entwicklung von neuen Informationssystemen.
Nach über zwei Jahren Forschung wurde erstmals ein Fahrzeug unter Berücksichtigung der Ergebnisse hergestellt – der Demonstrator. Der Citaro G geht ab dem 31. Mai 2011 für einen neunmonatigen Probebetrieb in Bremerhaven auf der meist frequentierten Linie, der Linie 502, auf Tour und verbindet damit die Stadtteile Leherheide und Grünhöfe.
Weitere 15 Fahrzeuge aus dem bestehenden Fuhrpark von BREMERHAVEN BUS wurden zusätzlich nachgerüstet und gehen zeitgleich an den Start auf der Linie 502. Diese Fahrzeuge sind im Bereich der Tür 2 mit Plakaten, die auf das EU-Projekt hinweisen, für die Fahrgäste gekennzeichnet.
Auch im Bereich der vorhandenen Haltestellen wurden schon Forschungsergebnisse für diesen Probebetrieb umgesetzt:
Zusammen mit einem der Kooperationspartner des EU Projektes, der BIS Bremerhaven-Touristik, wurden bereits im Stadtgebiet 10 Infoterminals an ausgewählten Standorten erbaut, die in „Echtzeit“ Informationen über die Ankunft der nächsten Fahrzeuge von BREMERHAVEN BUS liefern und auf einem 22-Zoll-Bildschirm anzeigen. An vier Haltestellen sind die Terminals mit zwei Bildschirmen ausgestattet: Der obere Bildschirm zeigt die Abfahrtzeiten der Busse, der untere ermöglicht den online-Zugang zwecks weiterer Informationen zu Anschlussverbindungen sowie touristischen Angeboten.
Nach dem neunmonatigen Probebetrieb der Fahrzeuge und der Infoterminals fließen die gewonnenen Erkenntnisse in die Weiterentwicklung innerhalb des Forschungsprojektes ein.
Hier ein Bild des Demonstrator .
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