10 Jahre VBN
Verbundorganisation feiert am 1.11.2007 in der Kunsthalle ihr 10jähriges Bestehen (2. November 2007)

Am Donnerstagabend, den 1.11.2007 feierte der Verkehrsverbund Bremen/Niedersachsen (VBN) zusammen mit dem Zweckverband Verkehrsverbund Bremen/Niedersachsen (ZVBN) und rund 260 geladenen Gästen aus Politik und Wirtschaft Bremens und Niedersachsens das 10jährige Bestehen der neuen Verbundorganisation. Ort der Veranstaltung war die Kunsthalle Bremen, zu deren Ausstellung „Paula in Paris“ der VBN erneut ein Kombiticket anbietet. Zu den Festrednern gehörten unter anderem der niedersächsische Minister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr Herr Walter Hirche und der Bremer Senator für Umwelt, Bau, Verkehr und Europa, Herr Dr. Reinhard Loske.
 Senator Dr. Reinhard Loske präsentiert stolz sein VBN-JobTicket: "Der Bremer Senat möchte, dass mehr Menschen mit Bus und Bahn fahren."
 Minister Walter Hirche: "Der VBN ist den Kinderschuhen entwachsen"
Vorläufer der neuen Verbundorganisation war von 1989 bis 1996 die Verkehrsgemeinschaft Bremen/Niedersachsen. In ihr arbeiteten bereits 21 Verkehrsunternehmen mit den Städten, Landkreisen und Gemeinden in der Region zusammen. Mit ihren Qualitätskonzepten und Angeboten - wie z.B. den HOTLINEDiskobussen - sowie abgestimmter Verkehrsplanung und gutem Marketing hat die Verkehrsgemeinschaft den Begriff „VBN“ zu einem Markenzeichen gemacht.
Am 1. Januar 1997 gingen VBN als Verkehrsverbund und ZVBN als Zweckverband gemeinsam an den Start mit dem Ziel, einen qualitativ hochwertigen ÖPNV auf Schiene und Straße zu schaffen, um die Region zu einem attraktiven Wirtschafts- und Wohnstandort mit hoher Lebens- und Umweltqualität weiterzuentwickeln.
Beim VBN handelt es sich um eine GmbH, die von 34 Verkehrsunternehmen aus Bremen und Niedersachsen getragen wird. Der VBN befasst sich schwerpunktmäßig mit der Gestaltung des Verbundtarifes für die Benutzung von Bussen und Bahnen. Auch die Abstimmung der Fahrpläne der verschiedenen Verkehrsunternehmen, die Kundeninformation sowie die Aufteilung der Fahrgeldeinnahmen gehört zu seinen Kernaufgaben.
Der ZVBN wurde von 22 Landkreisen, Städten und Gemeinden gegründet und bildet als politischer Aufgabenträger für den ÖPNV die zweite Säule der Verbundorganisation. Mit VBN und ZVBN ist eine klare organisatorische Trennung zwischen unternehmerischer und politischer Verantwortung gewährleistet.
Das Verbundgebiet umfasst das gesamte Bundesland Bremen und die benachbarten Städte und Landkreise in Niedersachsen, insgesamt eine Fläche von rund 8.500 km². Hier leben etwa 1,9 Mio. Menschen. Wesentliche Bedeutung haben der Großraum Bremen/Delmenhorst sowie Bremerhaven und Oldenburg. Zu den herausragenden Aktivitäten des Verkehrsverbundes in den 10 Jahren zählen unter anderem die Einführung einer neuen Tarifstruktur und des elektronischen Tickets, ferner das einheitliche Beschwerdemanagement, die verbundweite Serviceauskunft, Qualitätskonzepte u.a. zu Haltestellen und Fahrzeugen, das Nachtschwärmer-Netz im Großraum Bremen, die Kundengarantien und mehrere KombiTickets, wie z.B. mit dem SV Werder Bremen und der Kunsthalle Bremen.
Im Jahr 2006 wurden in Bremen-Nord und im Landkreis Verden zwei VBN-Pilotprojekte „Kundengarantien“ gestartet. Die positiven Erfahrungen dieser Pilotprojekte haben dazu geführt, dass seit Februar 2007 diese vier Kundengarantien über die Anschlüsse, die Pünktlichkeit, die Sauberkeit und den Einsatz von Niederflurfahrzeugen für alle Linien der Bremer Straßenbahn AG sowie der VWG Odenburg und BREMERHAVEN BUS gelten. Die Anwendung der Kundengarantien bei weiteren Verkehrsunternehmen im Verbund gehört zu einer der wichtigen Zukunftsaufgaben des VBN.
Im Juli 2006 bezogen VBN und ZVBN jeweils rd. 600 qm neue Geschäftsräume direkt am Bremer Hauptbahnhof, dem zentralen Verkehrsknotenpunkt für den öffentlichen Personennahverkehr im Verbundraum. Die neue Adresse ist unmittelbar am Nordausgang des Bremer Hauptbahnhofs im Hause Willy-Brandt-Platz Nr. 7, 28215 Bremen. Zu erreichen ist der VBN telefonisch unter der Rufnummer 01805/ 826 826 (14 Ct/Min.).
Lesen Sie hierzu die Pressemitteilung des VBN über 10 Jahre VBN (pdf).
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